Aufbau des Covid-Zusatzspital Messe auf Hochtouren


„Es ist beeindruckend, wie die Salzburgerinnen und Salzburger zusammenarbeiten in der Krise. Nach nur drei Tagen Aufbau ist dieses Spital betriebsbereit. Ich möchte allen, die zu dieser unglaublichen Leistung beigetragen haben, danke sagen. Wir haben damit Zeit gewonnen für weitere wichtige Vorbereitungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus, wobei jetzt die Beschaffung von Schutzausrüstung, unter anderem für den Pflegebereich und Einsatzorganisationen, am Dringendsten ist“, sagt Landeshauptmann Wilfried Haslauer beim Lokalaugenschein im Messezentrum. In einem ersten Schritt werden dort bis heute Abend 352 Kleinabteilungen (Kojen) mit je zwei Betten, also insgesamt 704, aufgebaut. Im Vollausbau sind bis zu 1.200 möglich.

 

 

 

Patientenversorgung durch Landeskliniken gesichert

„Wenn das Zusatzspital heute Abend fertig aufgebaut ist, sind 80 Prozent aller Maßnahmen der Landesklinken im Zusammenhang mit dem Corona-Virus abgearbeitet. Ich bin stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie sie in der Krise zusammengewachsen sind und Höchstleistungen bringen. Wir sind sehr gut gerüstet zum jetzigen Zeitpunkt an dem die Zahlen ansteigen“, so Paul Sungler, Geschäftsführer der Salzburger Landeskliniken.

Corona-Krise: Unglaubliche Hilfsbereitschaft

„Für mich war es ganz wichtig, dass wir für die Stadtbevölkerung das Spital in dieser Geschwindigkeit errichten konnten und damit auch die Landeskliniken auch entlasten. Es ist beeindruckend, wie groß der Zusammenhalt bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt sowie allen Einsatzorganisationen ist. Sie leisten Unglaubliches“, ergänzt Harald Preuner, Bürgermeister der Stadt Salzburg.

Ärzte, Pfleger & Therapeuten weiterhin gesucht

„Die Rückmeldungen der vergangenen Tage sind zufriedenstellend. Es gib eine hohe Bereitschaft zur freiwilligen Mitarbeit. Trotzdem suchen wir für das Zusatzspital im Messezentrum weiterhin dringend medizinisches und pflegerisches sowie Assistenz-Personal. Dieses wird selbstverständlich entsprechend angestellt und bezahlt“, betont Paul Sungler.

Freiwillige können sich hier melden:

(Quelle: SALZBURG24)



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