Corona-Krise schadet Messe – MCH Group: 170 Millionen Franken weniger Umsatz


Die Messe Schweiz schreibt die Reihe von Verlusten fort. Der Verwaltungsratspräsident sieht die Stabilität nicht als gefährdet.

«Wir haben eine starke Liquidität»: VR-Präsident Ueli Vischer (mitte).

«Wir haben eine starke Liquidität»: VR-Präsident Ueli Vischer (mitte).

Keystone

Die MCH Group muss grosse Umsatzeinbussen durch die Corona-Krise hinnehmen. Diese sollen 130 bis 170 Millionen Franken ausmachen, schreibt die MCH Group in einer Mitteilung. Verwaltungsratspräsident Ueli Vischer erachtet die Stabilität der Unternehmensgruppe aber nicht für gefährdet. «Wir haben eine starke Liquidität», wird Vischer in einer Mitteilung zitiert. Die flüssigen Mittel beliefen sich Ende Jahr auf 138, 3 Millionen Franken.

Man arbeite seit Wochen intensiv an der Stabilität des Unternehmens, erklärt CEO Bernd Stadlwieser. Die Entwicklung von klassischen Messe- und Eventformaten zu Plattformen und Communities habe nun noch grössere Dringlichkeit.

ART wird virtueller

Mit Sondereffekten resultierte 2019 ein Verlust von 9,9 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es wegen Wertberichtigungen auf die Anlagen noch 190.4 Millionen Franken gewesen.

Keine Aussagen machte die MCH Group zur Durchführung der Kunstmesse ART. Auch hier liegt der Fokus aber wegen der Coronakrise auf «Online Viewing Rooms» und damit virtuellen Ausstellungs- und Begegnungsplattformen





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