Ein blühendes Leben für die Kunst, die einzig wahre Liebe


Interview mit Ursula Wedel

Denkt man an Gla­mour in Zürichs Kunst­sze­ne, dann gibt es nur eine, die für ein Inter­view in Fra­ge kommt: Ursu­la Hodel. Wir haben die Grand Dame in ihrer Woh­nung mit Blick auf den See besucht und mit ihr über die wah­re Lie­be zur Kunst und die Zei­ten „als Ger­hard Rich­ter noch erschwing­lich war“ gespro­chen. Für das Inter­view hat sich Ursu­la Hodel Out­fits zurecht gelegt. Eben wie es sich für die krea­ti­ve Mode­ken­ne­rin, die sich selbst ger­ne insze­niert, gehört. Dis­zi­pli­niert ver­läuft ihr Tages­ab­lauf: Regel­mä­ßi­ges Fit­ness-Trai­ning, die obli­ga­to­ri­schen Besu­che beim Coif­feur, Aus­stel­lungs­er­öff­nun­gen und natür­lich die Tref­fen mit den jün­ge­ren Freun­din­nen. Ursu­la Hodel ist ein Vor­bild für die jun­ge Genera­ti­on. Sie hat gesam­melt, selbst Kunst pro­du­ziert und ist durch ihre Video­kunst, die sie in ihrer New Yor­ker Zeit erschaf­fen hat, inter­na­tio­nal aner­kannt. Die schö­nen Din­ge des Lebens haben es ihr ange­tan: Desi­gn­ob­jek­te, Möbel, aus­ge­fal­le­ne Immo­bi­li­en, Kunst und Hau­te Cou­ture. Dabei hat alles mit Kera­mik­va­sen begon­nen, die sie schon in jun­gen Jah­ren geformt hat und die sogar Teil einer James Bond Kulis­se waren. Ihre Mut­ter mal­te jeden Tag – auch das hat die jun­ge Ursu­la Hodel geprägt. Es gibt nur zwei Din­ge, die sie rück­bli­ckend bereut, aber dazu mehr im Gespräch, das ich auf einer Art­sch­wa­ger-Skulp­tur sit­zend, füh­ren durf­te.





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