Mobile-Messe: GSMA will große Hersteller an kommende MWC binden


Die Veranstalterorganisation des Mobile World Congress (MWC), die GSMA, hat nach der Absage des MWC 2020 Rückerstattungsmodelle für Aussteller präsentiert. Je nach Investition stehen für Unternehmen, die sich aufgrund des Ausfalls der Veranstaltung nicht präsentieren konnten, verschiedene Möglichkeiten der Kostenerstattung zur Verfügung, wie die GSMA auf ihrer Webseite schreibt.

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Unternehmen, die bis maximal 5.000 britische Pfund in ihren Auftritt investiert haben, können sich die Summe komplett zurückerstatten lassen. Alternativ können die Aussteller das investierte Geld auch bei der GSMA belassen; die Summe wird ihnen in den kommenden drei Jahren auf die dann erfolgenden Investitionen für den MWC angerechnet.

65 Prozent sollen für Buchungen zum Jahr 2021 verwendet werden, 35 Prozent für Buchungen im Jahr 2022. Im Jahr 2023 sollen 25 Prozent angerechnet werden. Zusammen ergibt das 120 Prozent, die Aussteller bekämen mit diesem Plan also quasi Zinsen, da die angerechnete Summe am Ende größer wäre als die für 2020 ausgegebene. Auf diese Weise sollen Unternehmen dazu ermuntert werden, ihr Geld nicht zurückzufordern – was der GSMA finanzielle Probleme ersparen würde.

Für große Aussteller ist Staffelungssystem lohnenswerter

Für Aussteller mit Ausgaben von über 5.000 britischen Pfund gelten die gleichen Konditionen, wenn sie ihr Geld nicht zurückverlangen. Sollten sie ihre Ausgaben hingegen wiederhaben wollen, bekämen sie nur 50 Prozent zurück, maximal jedoch 150.000 Pfund.

Damit will die GSMA besonders die großen Unternehmen dazu bringen, nicht die Gesamtsumme auf einmal zurückzufordern. Die Anrechnung auf die kommenden Jahre dürfte die GSMA finanziell weniger belasten, obwohl die Organisation am Ende bei jedem Aussteller draufzahlen würde.

Die GSMA betont, dass Unternehmen, die vor der Absage des MWC 2020 ihren Auftritt zurückgezogen haben, für keinerlei Erstattung in Frage kommen. Der Mobile World Congress 2020 musste aufgrund des Risikos durch das Coronavirus und die dadurch hervorgerufene Lungenkrankheit Covid-19 abgesagt werden.



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